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Auf zur Südinsel

Heyho da melde ich nach ewigen zeiten mal wieder. Ist natürlich in der zwischenzeit einiges passiert, aber auch nit so viel wie man meinen könnte. Wie immer fang ich mal an:😂Bei meinem letzten Blogeintrag hab ich ja erzählt dass ich in Hastings unterwegs war und dort paar coole Leute kennen gelernt hab. Mit dem einen Franzosen hab ich auch immer noch Kontakt. Ich hab ja auch berichtet, dass die man immer nur einen Tag vorher gesagt bekommen hat ob man am nächsten Tag arbeiten kann oder eben nicht. Das hat mir bisschen gestunken und deshalb bin ich dann auf eine Apfelplantage gewechselt. Dort war es zwar auch so, dass man bei Regen nicht arbeiten konnte. Aber wenigstens war genug Arbeit da sodass, wenn das Wetter gut war, man garantiert arbeiten konnte. Die Arbeit da, war aber im Vergleich zur Nurserie, richtige Drecksarbeit. Oder wie die Mama sagen würde: "Arbeit für jemanden der Vater und Mutter tot geschlagen hat." Ich musste von den Apfelbäumen die Wurzeln bzw. Ableger entfernen. Das war gar nit so einfach weil das für 4 Jahre bei den Bäumen nit gemacht wurde und jetzt brauchten die halt nen Deppen der das macht.Wie ihr merkt mir hat die Arbeitssituation bisschen gestunken. Deshalb hab ich mich auch nach was Neuem umgeguckt. Neuseeland ist der größte Milchexporteur weltweit. Deshalb gibt es gerade in der "Calving Season", zu Deutsch Kalbsession, Jobs en mass auf so genannten Dairy Farms (Milchfarmen). Im Internet hab ich mich bei mehreren Farmen beworben. Unter anderem auch bei einer Agentur die Leute für eben solche Farmen sucht. Die haben mich dann nach 3 Tagen zurück gerufen und mit mir über meine Erfahrung gesprochen und dass man morgens früh aufstehen müsse und man bei der Arbeit dreckig werden würde und all sowas. Ich hab natürlich gesagt dass das alles kein Problem für mich ist und der Opa auch nen Bauernhof hatte und so weiter. Letztendlich hat das denen gereicht und die Frau meinte bis nächste Woche hätte sie nen Job für mich. 2 Tage später rief die Frau von der Agentur dann an: ja sie hätte was gefunden und ich solle am 1. August in St. Andrews auf der Südinsel sein. Das hab ich natürlich erstmal richtig gefeiert endlich nit mehr den bums mit, man weiß nit ob man arbeiten kann oder nicht. Hab dann die Woche noch auf der Plantage zu Ende gearbeitet und wollte mir dann noch 4 Tage Urlaub gönnen in denen ich gemütlich auf die Südinsel reise und mir hier und da nochmal was angucke.Am ersten Tag vom sogenannten Urlaub hab ich angefangen dass Auto zupacken, um am nächsten Tag los zufahren. Dabei hab ich es geschafft mein Handy in der Schiebetür von meinem Van einzuklemmen. Wie kann man nur so doof sein???? Ärgert mich heut immer noch. Handy natürlich kaputt. Da stand ich dann ohne Handy, keine Navigation oder mobiles Surfen im Internet um einen Campingplatz zufinden usw.. Da mein Handydisplay noch etwas anzeigte, aber nicht mehr reagierte dachte ich es sei nur das Display kaputt. Bin daraufhin zu einem Laden gefahren der Handys repariert. Der Chinese im Laden meinte ja er könnte das reparieren aber er würde 3 Tage brauchen. Das war zwar für meinen Reiseplan blöd, aber immer noch besser als ein ganz neues zukaufen. Ohne Handy konnte ich natürlich niemanden kontaktieren und so bin ich am nächsten morgen zu der Plantage gefahren und hab gefragt ob sie noch weiterhin Arbeit für mich hätten. Das ging alles klar und so hab ich dann nochmal 3 Tae dort gearbeitet. Am 3. Tag bin ich dann früher weg um mein Handy abzuholen und weiter Richtung Südinsel zufahren. Aber leider falsch gedacht der Chinese meinte es täte ihm schrecklich leid aber das Display was er sich zuschicken lassen habe sei defekt. Autsch. Da ich 48 stunden später bei der Farm sein musste, blieb mir nichts Anderes übrig als ein neues Handy zukaufen. Deshalb hab ich auch die neue Nummer.Das Traveln hat dann natürlich nicht so viel Spaß gemacht, weil einfach die Zeit fehlte um sich was anzugucken. Ein Highlight gab es aber dann doch noch, die Überfahrt von Wellington nach Picton (Nord- zur Südinsel). Man schippert erst aus Wellington heraus und hat dabei einen tollen Blick auf die Stadt, welche in einer Bucht liegt und quasi halbmondförmig um den Hafen gebaut ist. Zusammen mit dem Sonnenaufgang einfach traumhaft! Danach shippert man bisschen übers den Ozean außer Wellen und Möwen nix besonderes zu sehen. Bei der Einfahrt nach Picton kommt man dann aber wieder ins Staunen. Man fährt nämlich gut eine halbe Stunde durch Fjordland mit grün bewachsenen hohen Bergen links und rechts neben dir. Dabei fühlt man sich ganz klein. Echt toll! Hab auch ein paar echt schöne Bilder gemacht.Nach der Fähre gings dann weiter mit dem Auto. Auch hier hat man echt tolle Aussichten, nur konnte ich diese nur im vorbeifahren genießen.Wie es weiter geht erzähl ich im nächsten Blog, muss nämlich in 6 Stunden wieder auf der matte stehn. Eines vorweg bin inmer noch auf der Farm und es gefällt mir hier.Übermorgen fahr ich dann endlich den Kollegen Pohl in Christchurch abholen. Hoffe mal der hat mir die richtigen Ankunftszeiten genannt. Man weiß ja nie. 😂 Freu mich richtig wenn der endlich da ist. Auch weil ich dann jemanden zum Fußball spielen hab. Will ja nit dass die jahrelang erlernte hohe Schule des Rolf Mourinho in Vergessenheit gerät.Aus St. Andrews euer Otto

24.10.16 10:58

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